17. – 22.1. 25  Artemida, 23.1.25 Neo Makri

Wir haben in der Einsamkeit keinen Empfang, konnten mit Max gestern nicht skypen, sodass wir uns heute einen neuen Standort suchen, um es heute erneut zu versuchen.  Wir stehen etwas näher an der Stadt Artemida in Chamolia mit schönen Ausblicken.

 

Küstenwanderung bei Sonnenschein und 16 Grad was will man Meer!

Von der Anhöhe hinter uns mit Hubschrauberlandeplatz können wir  die ganze Stadt Artemida  sehen und den Athener Flughafen.

 Zur anderen Seite können wir an den zerklüfteten Felsen entlangwandern zu  einer weißen verlassenen Kirche.  Lost-Places ist immer interessant – wir finden eine Lücke im Zaun und sehen uns auf dem Gelände um. Als ob alles fluchtartig verlassen wurde, so schaut es hier aus – in den Nebengebäuden der Kirche liegt Kinderspielzeug herum und selbst die Kirche hat noch volle Ausstattung mit Ikonen und Kronleuchtern. 

 

Es gibt gerade hier zahlreiche schöne Stellplätze am Meer, allerdings eher für Allrad geeignet.  Es ist nicht unbedingt zu empfehlen, bis an den Rand der Klippen zu fahren, denn der Sandstein ist an fast allen Stellen an der Küste stark ausgehöhlt und in großen Stücken ins Meer gestürzt. Wir bleiben an einer kleinen windgeschützen Nische hinter der  Zufahrtsstraße stehen. 

Inzwischen ist nur noch das „Überwintern“ unser Ziel, einfach die vielen sonnigen Tage an der ruhigen schönen Küste entschleunigt zu genießen. Temperatur liegt zwischen 16-18 Grad.  Wir bleiben nunmehr an einem Ort, solange der Vorrat reicht – also Wasser, Getränke, Essen – und erkunden die Umgebung zu Fuß. Der Blick auf die raue felsige Küste an dieser Seite der Halbinsel ist genauso phantastisch wie die langen Sandstrände, die wir anfangs in Griechenland kennengelernt haben. Ein Taucher hat einen riesigen Oktopus aus dem Wasser gefischt. Im Schutz der Felsen gibt es sonnige Plätze.

Auf der Anhöhe hinter uns können wir Flugzeuge gucken und am späten Nachmittag auf „unserem“ Stein den Untergang der Sonne beobachten. Nach dem WE ist kaum noch jemand hier, sodass wir bis Wochenmitte bleiben. 

23.1.25 New Makri Marathon Beach

Wir haben einige Einkäufe zu erledigen und landen später nur einen Ort weiter in Nea-Makri kurz vor Marathon. Hier sind die Strände wieder weitläufig und flach. Bei 18 Grad gehen die Griechen baden. Neben einer Kirche direkt am Strand finden wir unser Nachtquartier und sind umgeben von vielen Katzen, die hier reichlich gefüttert werden.

Zu den vielen Katzen s. Bilder gesellen sich noch so einige Strandbesucher, die an unserem Kochtopf vorbeilaufen und unser Womo „nice“ finden.  

Hinter uns befindet sich das Heiligtum der ägyptischen Götter von Brexiza. Wir stehen vor den Steinfragmenten eines römischen Badehauses, errichtet im 2. Jh. v.Chr. von Herodes Atticus, einem  Politiker aus Marathon. Die Eingänge flankieren Kopien der Statuen von Isis und Osiris, die das Steinlabyrinth  ein wenig aufwerten.  Osiris ist Herrscher der Unterwelt, Isis seine Frau. Zusammengefasst –  ägyptische Götter in einem römischen Bad neben einer griechisch-orthodoxen Kirche.

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