08.12. – 13.12.

8.12. Olympic Beach

Am Horizont taucht die Sonne auf und mit ihr die Berglandschaft des Olymp! Endlich nach 2 Regentagen wird unser Warten belohnt.  Wo gestern nur Wolken standen, können wir heute das ganze Bergpanorama beim Strandspaziergang vor uns sehen. 

Am Womo werden wir angesprochen: „Nach Berlin oder von Berlin?“

„Von Berlin und weiter!“ antwortet Hendrik. Der Mann steigt aus seinem Mietwagen aus und wir kommen ins Gespräch. Er hat ein paar Orte weiter im Fischerdorf während der Pandemie ein Grundstück mit Haus gekauft direkt am Meer. 

Er ist extra aus Deutschland gekommen, um zu schauen, ob sein Haus Schaden genommen hat wegen dem Sturm vor ein paar Tagen.

Außerdem schaut er sich nach einem Hafen um, weil er ein Boot kaufen möchte. Als Ortskundiger kann er uns viele Fragen beantworten und gibt uns noch einige Tipps für die Weiterreise einschließlich seines Geschichtswissens. Sehr sympathisch und hilfsbereit, falls wir Probleme haben, könnten wir ihn anrufen, gibt uns seine Visitenkarte. Wie sehr er uns noch helfen wird, haben wir in diesem Moment noch nicht geahnt.  

09./10./11. 12. Litochorou

Eigentlich wollten wir noch näher an den Olymp, viel weiter als bis Litochorou kommen wir nicht – nur ca. 20 km!  Denn wir finden  einen außergewöhnlich schönen Strand, nicht vermüllt und  weitläufig  – hinter uns die Berge vor uns das Meer, die  Sonne scheint. Wir haben Blick auf den Olymp, der sich in den Schönwetterwolken immer wieder  von neuem verändert.  Wir bleiben drei Nächte, genießen das ganze Panorama um uns herum, lange Spaziergänge am Strand in Begleitung von Hund und Katz.

Die werden von uns gut versorgt.

Zwei kleine Katzen fühlen sich bei uns besonders wohl  und nehmen uns voll in Beschlag.

Bis sich am dritten Tag Meyer, Müller, Schulze zu uns gesellen, wir sozusagen eine Wagenburg bilden, obwohl der Strand megabreit und lang ist. Womo-Fahrer achten auf einen stabilen Untergrund, sind in der Regel gesellig  und so stehen wir alle am selben Fleck. Für uns ist das das Abfahrtsignal!

Die Hunde drehen die letzte Nacht total durch, versammeln sich unter unserem Auto wahrscheinlich weil wir gut gekocht haben. Sie bellen unentwegt, wo sie doch tagsüber so friedlich neben den Autos schlafen. 

12.12.  Pandeleimonas

Die Steigung ist für das Womo schon eine ordentliche Herausforderung.

Aber es lohnt sich – oben haben wir Blick auf die Bergwelt und das Meer – bisher das schönste Landschaftspanorama auf unserer Reise.

Das Bergdorf  am Hang des Olymps ist  ursprünglich, die Steinhäuser sind  zu kleinen Läden, Tavernen und Pensionen ausgebaut, die gerade für Weihnachten hergerichtet werden – ein richtiges Grinch-Weihnachtsdorf!  

13. 12. Paralia Skotinis

Nach dem Dorfbesuch suchen wir uns den nächsten schönen Strand. Die Bäume stehen nah am Wasser. Dadurch gibt es interessant geformtes Schwemmholz. Der Sturm hat auch hier einigen Schaden angerichtet. Die Bewohner holen sich das Holz vom Strand zum Heizen. Nachts haben wir Temperaturen um 4 Grad!

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